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Krise und Kritik der Sprache: Literatur zwischen Sprachnot und Sprachreflexion

"Die Krise und Kritik der Sprache in der Literatur beschreibt den Moment, in dem die Übereinstimmung von Wort und Welt zerbricht. Autoren und Philosophen hinterfragen dabei die Fähigkeit der Sprache, Wirklichkeit, Gefühle oder Wahrheit objektiv abzubilden. Diese Entwicklung führt zu literarischen Experimenten, die zwischen radikalem Schweigen und einer reflexiven Neuschöpfung von Ausdrucksformen schwanken. Die historische Zäsur: Sprachkrise um die Jahrhundertwende Die literarische Moderne ist ohne die tiefgreifende Skepsis gegenüber dem Medium Sprache nicht denkbar. Um 1900 verdichteten sich philosophische Zweifel und ästhetisches Unbehagen zu..."

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