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Paradiesruinen: Das KdF-Seebad der Zwanzigtausend in Prora auf Rügen

"Das einst als „KdF-Seebad der 20.000“ geplante Gigantomanie-Projekt der Nationalsozialisten in Prora auf Rügen galt Jahrzehnte lang als verfallendes Mahnmal und faszinierende „Paradiesruine“. Heute hat sich der rund 4,5 Kilometer lange Gebäudekomplex an der Prorer Wiek grundlegend gewandelt: Er vereint moderne Ferienarchitektur, historische Dokumentationsstätten und mahnende Erinnerungskultur an der ostdeutschen Ostseeküste. Entstehung und NS-Ideologie: Der Koloss von Rügen Die Geschichte des Seebades Prora ist untrennbar mit der Propagandamaschinerie des Nationalsozialismus verknüpft. Im Mai 1936 erfolgte der erste Spatenstich für ein Baupro..."

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